Crash in Sicht?: Rette sich wer kann

Während heute viele Männlein sich mit dem Bollerwagen auf den Weg gemacht haben, und hoffentlich den Weg nach Hause finden werden, während Luisa hinter der Tür mit der Bratpfanne lauert, habe ich mir Gedanken über unser angeschlagenes Finanzsystem gemacht. Was ich aufgeschrieben habe muß nicht alles zu 100% stimmig bzw. von mir wirklich verstanden sein, ich bin ja auch kein Finanzeggsberde.

 

Na das hat aber lange gedauert. Seit der Lehmann-Pleite befindet sich das Finanzsystem im Krisenmodus. Der Zusammenburch dieser einen Großbank hatte damals die Finanzwelt schwer erschüttert. Es mußten Rettungspakete für die Zockereien und Betrügereien der Großbanken aufgelegt werden.  So wurden allein die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddy Mac (ob Freddy Mac im besitz meines Kreditvertrages ist?) mit 160 Mrd US-$ „gerettet“. Die deutsche Hypo Real Estate, die sich heute im Besitz des Bundes, also des Steuerzahlers befindet wurde allein mit weit mehr als 100 Mrd € „gerettet“. Auf deutsch gesagt, als die Bankgeschäfte, quatsch Zockereien noch wie gewohnt funktionierten sprudelten die Gewinne der Banken und wurden in einige wenige Taschen gesteckt. Das ist an und für sich ja nicht verwerflich. Niemand erwartet das ein Unternehmen seine Gewinne verschenkt. Verwerflich ist doch aber das bei Fehlspekulationen der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Es muß die Frage erlaubt sein, warum man solche Zockerclubs nicht einfach kontrolliert abwickelt.

Was ist denn nach dem Katastrophenjahr 2008 geschehen um die Zockereien die zur Krise geführt haben zu unterbinden? Nichts was die Banken wirklich an die Kette gelegt hätte. Nachdem sich die Wogen glätteten, drehte sich das Kasino immer schneller und schneller, und es ist nur eine Frage der Zeit wann die nächste Großbank oder gar das gesamte Finanzsystem zu Staub zerfällt. Seit einiger Zeit vermehren sich die Anzeichen für einen bevorstehenden Finanzcrash. So warnte der IWF im April 2014 vor finanziellen Ungleichgewichten die das Finanzsystem gefährden. Einen Tag später meldete sich die Bank für internationalen Zahlungsausgleich BIZ mit Sitz in Basel und warnte vor dem Crash des Finanzsystems.  Während dessen marschieren die Börsen unaufhaltsam von einem Höchststand zum nächsten. Der Dax steht kurz vor der 10.000 Punkte Markte. Ich bin kein Finanzmarktexperte, aber ich bin davon überzeugt das diese Börsenstände nichts mit den eigentlichen Werten der an der Börse gehandelten Unternehmen zu tun haben. Werden die Börsen etwa manipuliert? 😀 Wie der Preis für Geldmetalle? Wie die Referenzzinssätze durch die Banken? In den Liborskandal waren unter anderem die Deutsche Bank, JP Morgan, UBS, HSBC, Bank of America, Credit Suisse verwickelt.  Dafür wurden auch bereits Strafen verhängt. Jo mei, wenn da 1 Mrd Strafen fällig werden, dann wird das eben mal schnell neu geschaffen. Wen interessiert das schon?

Das Problem des Finanzsystems ist für mich eigentlich relativ einfach erklärt. Geldschöpfung aus dem Nichts, der Zinseszins und fehlende Deckung durch reale, existente Werte, wie z.B. die Geldmetalle. Und wir sehen ein gigantisches Betrugssystem. Jemand braucht Geld von einer Bank. Diese verlangt Sicherheiten, z.B. Grundbesitz, und erschafft mit der Unterschrift die im Kreditvertrag vereinbarte Summe aus dem Nichts. Und für dieses NICHTS bezahlt man auch noch Zinsen, der Kreditvertrag wird weiterverkauft, Freddie Mac gehört zu solchen Aufkäufern, und es lassen sich dann weitere kreative Geschäfte erfinden.

Das das nicht ewig funktionieren wird, sollte absolut klar sein. Was folgt? Die nächsten Warnungen vor dem Crash der Finanzmärkte. Dieses Mal warnt aber die EZB! Und wen warnt die Höhle des Drachen? Banken und Investoren! Soll ich das so verstehen das das vom Munde abgesparte kleine Vermögen von Oma Else, reicht gerade für eine Seebestattung, völlig uninteressant ist? Das Geld darf ruhig verloren gehen? Dann folgt unmittelbar die nächste Warnung. Ist der Finanzmarkt tatsächlich bereits außer Kontrolle?  Die Europafarce ist vorbei und jetzt kann die Show starten. Geschickt eingefädelt, denn während diese Meldungen verbreitet werden, tagt hinter verschlossenen Türen die Bilderbergergruppe in Kopenhagen. Mit dabei sind Leute wie Ackermann (Ex-DB Boss), Asmussen (Staatssekretär), Döpfner (Springerverlag). Wird der Systemabbruch beschlossen? Was folgt sind geplünderte Konten, Zwangshypotheken und ein unglaublicher Anstieg des Verkaufs von Schubkarren, lol. Wie auch immer der Crash und „the days/weeks/years after“ ablaufen werden, es wird für uns alle kein Zuckerschlecken. Passt auf Euch auf.

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3 Antworten zu Crash in Sicht?: Rette sich wer kann

  1. muecke schreibt:

    Ich denke, dassDu da durchaus richtig liegst.Ein gewisser Finanzexperte von dem ich ab und an Mails erhalte, beschreibt das genau so. Konsequenz bei mir, , Lebensversicherung gekündigt.Und weil die nach 1 1/2 Wochen noch nicht reagiert haben, gibt’s nun den Konkludentenvertrag zur“Vorgangsbeschleunigung“.

    • heliben schreibt:

      Mal abwarten, es ist nicht die Frage des ob sondern des wann. Hoffentlich dreht die Versicherung nicht am Rad. Die scheinen bereits massive Schwierigkeiten zu haben.

  2. stephanruhnkeo9 schreibt:

    Während heute viele Männlein sich mit dem Bollerwagen auf den Weg … mbollerwagena.wordpress.com

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