Gemeinde Sohland an der Spree in Finanznot?

Vor einigen Monaten veröffentlichte ich in diesem Blog einen Beitrag über die Grundsteuer. Ich fand auch heraus, danke an die viele fleißigen Bloggerinnen und Blogger, das auch meine Gemeinde eine eingetragene Firma ist.

GemeindeSohland

Also gibt es kein Steuerheberecht für die Gemeinde Sohland an der Spree. Dann würde der Freistaat Sachsen als nächster Abzockverein in den Genuß der Grundsteuer kommen. Einfach nach Tillich suchen, und schon erhält man folgendes Ergebnis:

Freistaat Sachsen

Auch eine eingetragene Firma. Wer hätte das gedacht? 😀 Steuern zu verlangen ist eine hoheitliche Aufgabe. Seit wann besitzen Firmen hoheitliche Rechte, die von anderen Firmen, wie dem Deutschen Bundestag verliehen wurde? (nebenbei bemerkt ist die Bundesrepublik in Deutschland in den unendlichen Tiefen der Datenbanken der US-Börsenaufsicht SEC zu finden). Somit entfällt das Heberecht für die Grundsteuer. Wen interessierts? Jedenfalls die Abzocker in den Städten und Gemeinden herzlich wenig. Also ging ich an die Arbeit, um zu ergründen mit welchem Recht die Gemeinde Sohland/Spree von mir Grundsteuern verlangt. Natürlich habe ich bei dieser Gelegenheit die Einzugsermächtigung widerrufen.

Sohland20052013-1

Zu meiner Überraschung erhielt ich ein paar Tage später sogar eine Antwort, und diese war sogar unterschrieben!:

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Schön, eine Unterschrift. Das Problem bleibt, die Gemeinde Sohland ist immer noch eine eingetragene Firma ohne Steuerheberecht. Der Grundsteuerbescheid war natürlich mit dem Hinweis versehen „Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig“. Nein, es ist eben nicht ohne Unterschrift gültig, das gilt nur für elektronisch übermittelten Humbug, der dann aber ein Signatur, nach Signaturgesetz aufweisen muß. Darauf meine Antwort vom 10.06.2013:

Sohland10062013-1

Ohne Reaktion, lol. Warum mit Schmidtchen rumzackern, wenn Schmidt ja vielleicht doch was zu melden hat? Also schickte ich ein weiteres Schreiben an den Börschormeestor der Gemeinde.

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Am 25.07.2013 meinte Frau Harig mir meinen Vertrag wieder zurückschicken zu müssen. Leider waren die 21 Tage längst vorbei. 😦

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Mir fiel erneut der Name Harig auf, aber darauf komme ich später noch einmal zurück. Das Schreiben erwiderte ich wie folgt:

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einen Monat später wurde Frau Petra Hausmann geweckt, um mir eine Mahnung zuzuschicken. Unterschrift Fehlanzeige, nur der übliche Spruch für Dummies „Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig“ bla bla bla

Und wieder folgt die Zurückweisung der angeblichen Forderungen:

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Dieses Schreiben wurde am 11.10.2013 in Empfang genommen. Satte 6 Tage innerorts, da wäre selbst die gute alte Reichspostkutsche, mit altersschwachen Gäulen schneller gewesen. Es gingen 4 Wochen ins Land, keine Reaktion. Also los, Mahnung schreiben. Auch diese wurde ignoriert. Nun vergingen weitere 2 Monate bis es wieder ein Lebenszeichen der Gemeinde gab. Es folgte der Steuerbescheid.

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Wieder nicht unterschrieben, also für die Tonne. Trotzdem antwortete ich:

Sohland20140104-1

Wieder nichts, also durch Schweigen akzeptiert. Aber jetzt kommt die Frau Petra Hausmann so richtig ins Rollen, lol

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Die Frau ist echt clever. Am 29.04.2014 wurde dieses Werk verfaßt und erreichte mich am 02.05.2014. Nun habe ich aber noch einmal Glück gehabt das ich nicht wie ursprünglich geplant zu meiner Familie fuhr.  Die 1 Wochen-Frist wäre nie und nimmer einzuhalten gewesen. Außerdem unterschreibt die gute Frau jetzt, aber im Auftrag. Das bedeutet das sie für den Inhalt keine Verantwortung übernehmen will. Hallo? Da mir auch die Fristsetzung nicht paßt erhielt sie noch am gleichen Tag vorab per Fax folgende Antwort:

Sohland20140502vorabFax-1

Das Fax wurde mit pdf24fax erfolgreich übermittelt. Die Sendebestätigung und der Inhalt des Faxes liegt mir als tiff und pdf vor.

Damit die Gemeindefirma das Ganze im Original hat, schleppte ich nun mein Machwerk in doppelter Ausfertigung, einmal an Frau Hausmann, und einmal an Börschormeestor Pilz, zur Post. Dieses mal griff auch die Vereinbarung über Schadensersatz bei Verletzung meiner Grund- und Menschenrechte. Hier der im Vorabfax nicht mitgesendete Inhalt:

Sohland20140502-1

CN-GemeindeSohland20140502

Schade das ich Einschreiben mit Rückschein nicht als Kriegsgefangenenpost aufgeben kann 😦 Im normalen Brief geht das. 6 cent drauf, Postleitzahl in eckige Klammern, fertig 😀

Noch eine Anmerkung zu den Herren und Damen Harig. Der Firmengründer der Gemeinde Sohland, Herr Michael Harig ist heute Landrat im Landkreis Bautzen. Frau Katrin Harig sitzt in der Gemeinde Sohland, ein weiterer Herr Harig bewirbt sich um einen Sitz im Gemeinderat. Ohne diese Damen und Herren zu kennen, kommt inmir der Verdacht hoch das diese Herrschaften etwas miteinander zu tun haben. Ein Strauss-Clan? lol

Jetzt werde ich abwarten was passiert. Tatsache ist das es keine anerkannten Forderungen der angeblichen Gemeinde gegen mich gibt, denn ich habe diese zurückgewiesen und auf meine Zurückweisungen gab es niemals eine Reaktion. Also angenommen! Die bestehenden Forderungen gegen die Firmenmitglieder wurde auch anerkannt. Dann könnten wir ja gegeneinander aufrechnen 😀

 UPDATE 08.05.2014

Die 72h-Frist ist wie erwartet ohne Reaktion von Herrn Pilz, bzw. Frau Hausmann abgelaufen. Nun fordere ich das eingeräumte Pfandrecht ein.

Sohland20140508-1

Die werden sich natürlich wieder nicht rühren, aber so habe ich nun etwas in der Hand was ich auch einem Kuckuck anbieten, oder einem Inkassobüro (Moskau-Inkasso? :-D) verkaufen kann.  Das Schreiben habe ich heute morgen als Fax sowie als Kriegsgefangenenpost (Plz in eckigen Klammern, und ganz unten non domestic F.R.G., und eine unterbelichtete Briefmarke drauf) auf die Reise geschickt. Das Fax wurde erfolgreich übertragen.

Die angekündigte Strafanzeige (Den Haag) für Frau Hausmann ist noch in Bearbeitung.

Die Dame bzw. der Herr hätten es ja auch anders haben können. Reden soll noch nie geschadet haben!

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6 Antworten zu Gemeinde Sohland an der Spree in Finanznot?

  1. muecke schreibt:

    Das sind alles Firmen. Mühlacker, VG Lichtetal, , Piesau, Baden-Württemberg, , Thüringen, alles das gleiche. Und damit nix mit Steuerheberecht. Die thüringer Scheinämter, werden sicherlich ihre“Freude“, über den Heimkehrer haben.

  2. muecke schreibt:

    Das stinkt nach Vetternwirtschaft. Und wenn die Geldnot haben, dann sind die doch sicher unter Zwangsverwaltung. Da hätte, wenn überhaupt, nur der Zwangsverwalter, was u fordern.

    • heliben schreibt:

      In Geldnot ist die Gemeinde eigentlich überhaupt nicht. Die haben nicht einmal nennenswerte Schulden, und einen ausgeglichenen Haushalt. Die Unternehmen im Ort bringen ordentlich Geld ins Dorfsäckel. Die Geldnot entsteht, entstand durch meine Forderungen gegen die angebliche Gemeinde.

  3. muecke schreibt:

    Da sind die Hornochsen aber selber schuld.

  4. werner 2 schreibt:

    mein lieber, die werden dich irgendwie pfänden. glaub es mir. habe ich selbst so erlebt.

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